
Altenessen
Shopping, Kultur und Großstadtflair im Herzen des Ruhrgebiets
Historische Schätze, beeindruckende Kulturstätten, abwechslungsreiche Shoppingmöglichkeiten und ein Veranstaltungskalender voller Highlights: Die Essener Innenstadt verbindet Geschichte mit modernem Großstadtleben. Zwischen traditionsreichen Sehenswürdigkeiten, lebendigen Plätzen und gemütlichen Cafés gibt es jede Menge zu entdecken.
Anreise: Der Essener Hauptbahnhof ist der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch. Von hier aus lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Einkaufsstraßen und Veranstaltungsorte bequem zu Fuß erreichen.
Zeit einplanen: Für einen ersten Stadtbummel mit ausgewählten Sehenswürdigkeiten empfehlen wir rund drei bis vier Stunden. Wer Museen besuchen, ausgiebig shoppen oder die Gastronomie entdecken möchte, sollte mehr Zeit mitbringen.
Kostenlose Highlights: Die Goldene Madonna im Essener Dom, die Alte Synagoge und ein Spaziergang durch die historischen Einkaufsstraßen gehören zu den besonderen Erlebnissen, für die kein Eintritt erforderlich ist.
Wo Essens Geschichte auf modernes Stadtleben trifft
Die Essener Innenstadt war eine der ersten Fußgängerzonen des Landes. Vom Hauptbahnhof im Süden erstreckt sich die Kettwiger Straße bis zur Marktkirche im Norden. Entlang ihrer finden sich der Essener Dom mit seinem spektakulären Domschatz, den die Äbtissinnen einst so erfolgreich zusammengesammelt haben. Aufgrund ihres Reichtums und ihrer für die Zeit unüblichen Schulbildung hatten sie viele Jahre lang mehr Macht in dieser Stadt als der Bürgermeister und so wurde Essen im Mittelalter faktisch von ihnen regiert
Ein goldener Schatz aus dem Mittelalter
Der Domschatz zeugt bis heute von dieser Zeit und als sein berühmtestes Exponat, ist die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Marienfigur diesseits der Alpen, frei zugänglich im Dom links neben dem Altar zu finden. Vom Bahnhof auf dem Weg dorthin passiert man zunächst Essens Schauspielhaus, das Grillo Theater auf der linken Seite, gefolgt von Deutschlands größtem und schönsten Filmpalast, der Lichtburg aus dem Jahr 1929 auf der rechten Seite. Seit jeher wird hier der rote Teppich zu Filmpremieren ausgerollt.
Von der Kettwiger Straße an der Marktkirche nach links weitergelaufen, geht es die Limbecker Straße entlang zum Limbecker Platz Einkaufszentrum, einer riesigen Mall mit allem, was das Shopping-Herz begehrt. Dahinter geht gleich die Möbelmeile los, hier findet sich der einzige IKEA in einer deutschen Innenstadt und weiter Einrichtungshäuser. Gleich daneben erstrecken sich die Gebäude der Funke-Mediengruppe. Wer vor lauter Sightseeing und Shoppen eine Pause braucht, kann diese i einer der zahlreichen und sehr unterschiedliche Gastronomien verbringen, die sich in der gesamten City überall befinden, drinnen wie draußen, lässt es sich bei leckerem Essen oder einem Getränk nach Wahl gemütlich sitzen und man kann das bunte Treiben beobachten. Besonders stylisch geht das direkt gegenüber vom Bahnhof am Willy-Brandt-Platz. Hier im Königshof findet man in der Markthalle an kleinen Ständen alles, wonach dem Gaumen gelüstet.
Wer die Kettwiger Straße weiter gen Norden geht, kommt über die Viehofer Straße zur Kulturkathedrale TRUDI. Die ehemalige Kirche ist heute Heimat der Hochschule der Bildenden Künste und Veranstaltungsort. Wer an der Marktkirche nach rechts abbiegt kommt durch das Shoppingcenter Rathaus Galerie zu eben diesem. Und in direkter Nachbarschaft befindet sich auch die Alte Synagoge, ein großer Prachtbau, der nach der Zerstörung durch die Nationalsozialisten wieder aufgebaut wurde und heute als Begegnungsstätte und Haus jüdischer Kultur dient.



