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Industriekultur, Kulinarik, Kunst & Kultur, Natur & Outdoor, Stadtleben

Essen in 48 Stunden:

In diesem Artikel

Dein ultimativer Wochenend-Guide!

Willkommen in Essen. Wenn du 48 Stunden Zeit hast, die Stadt zu entdecken, erwartet dich ein spannender Mix aus Industriekultur, grünen Oasen und flirrendem Großstadtleben. Hier ist dein perfekter Reiseführer für ein unvergessliches Wochenende.

Tag 1: Welterbe & urbanes Flair

Dein Abenteuer startet im Norden der Stadt, wo Geschichte auf Moderne trifft.

  • Vormittag – UNESCO-Welterbe Zollverein: Starte mit einem absoluten Highlight. Die einst größte und bis heute schönste Steinkohlenzeche und die früher größte Zentralkokerei Europas beeindrucken mit ihren gigantischen Industrieanlagen. Das imposante UNESCO-Welterbe ist DER Leuchtturm der Region. Wo einst Kohle und Koks den Ton angaben, findest du heute eine Menge an Kunst und Kultur. Und das Ganze umgeben von ganz viel Grün. Denn die Natur hat sich nach der Stilllegung der Anlagen ihren Platz zurückerobert. Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, solltest du auf jeden Fall dem Red Dot Design Museum einen Besuch abstatten. Hier sind rund 2.000 Designprodukte ausgestellt. Oder du begibst dich auf den neu ausgebauten Denkmalpfad, auf dem du eine lebendige Vorstellung bekommst, wie die Abläufe in der Zentralkokerei waren. Ein absolutes Muss und beliebter Insta-Spot ist die leuchtend orangene Rolltreppe, die zum Ruhr Museum hochführt.
  • Nachmittag – Grugapark: Mach dich auf den Weg in die grüne Lunge der Stadt. Auf satten 60 Hektar bietet der Grugapark wunderschöne Gärten, Tiergehege, Kunstwerke und jede Menge Platz zum Relaxen. Wenn du keine Lust hast, zu laufen, kannst du auch eine Runde mit der Grugabahn fahren.
  • Abend – Rüttenscheider Straße („Rü“): Den Tag lässt du am besten im angesagten Stadtteil Rüttenscheid ausklingen. Die „Rü“, wie die Rüttenscheider Straße von den Essenern liebevoll genannt wird, ist die Ausgehmeile schlechthin: Hier reihen sich gemütliche Cafés, angesagte Restaurants und tolle Bars aneinander. Perfekt, um die Nacht zum Tag werden zu lassen.

Tag 2: Natur, Kultur & Kulinarik

Der zweite Tag zeigt dir einmal mehr, wie vielseitig und grün Essen ist.

  • Vormittag – Baldeneysee, Wandern & Villa Hügel: Starte den Tag mit einem Ausflug zum Top-Naherholungsgebiet der gesamten Region: dem Baldeneysee. Der 2,7 qkm große Stausee bietet Erholung pur. Ob beim Bötchengucken, selber eine Runde mit der Weißen Flotte drehen oder die Füße im Seaside Beach Baldeney in den Sand halten. Du hast Bock auf Wandern? Perfekt. Der See steht nämlich im Mittelpunkt des gleichnamigen BaldeneySteigs. Dieser Wanderweg führt dich auch vorbei an der Villa Hügel, die über dem See thront. Der ehemalige, prunkvolle Wohnsitz der Industriellenfamilie Krupp mit dem riesigen Park ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Da der komplette Steig rund 26 Kilometer lang ist, kannst du dir ja vielleicht nur ein Teilstück rund um den See aussuchen. Und wenn du beim nächsten Besuch in Essen noch mehr Lust auf Wandern hast, kein Problem – Essen verfügt noch über drei weitere abwechslungsreiche Wandersteige.
  • Nachmittag – Museum Folkwang: Jetzt ist Zeit für Kultur! Und zwar im Museum Folkwang. Dieses zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. In den lichtdurchfluteten Hallen kannst du alleine vier Werke von van Gogh betrachten. Und das ganze bei freiem Eintritt. Dazu kommen jährlich spannende Sonderausstellungen.
  • Abend – Essen zwischen Currywurst und Sterneküche: Zugegeben, es ist ein Klischee, aber eine Currywurst mit Pommes („Schranke“) gehört zum Essen-Trip einfach dazu. Kulinarisch kann Essen aber noch viel mehr. Wenn es dein Portemonnaie hergibt, hast du die Wahl zwischen gleich vier Sterne-Restaurants. Da wären das „Chefs Atelier“ und „Kettners Kamota“ in Werden, das „Teko by Lange Rodriguez“ in Rüttenscheid und das „Hannappel“ in Horst. Hier kannst du ein Wochenende im gehobenen Ambiente ausklingen und Revue passieren lassen.

Was steht ganz oben auf deiner persönlichen Must-See-Liste für Essen?