EMG legt Konzept für schrittweise Öffnung der Gastronomie vor

Symbolbild | © EMG

Die EMG – Essen Marketing GmbH hat zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Gastronomie, Wirtschaft und dem DEHOGA Essen ein Konzept erarbeitet, das für gastronomische Betriebe ab dem 4. Mai einen ersten Schritt zurück in Richtung Normalität ermöglichen könnte. Ziel sei es, durch die Gastronomie-Öffnung Kundenströme zu verlagern - insbesondere in Innenstädten und Zentren. Die Öffnung fördere Beschäftigung und den Erhalt der gastronomischen Betriebe in der Stadt Essen, heißt es einleitend. Das Konzept wurde vom Gesundheitsamt der Stadt Essen aus infektiologischer Sicht bereits positiv bewertet und wurde von Oberbürgermeister Thomas Kufen an den Städtetag NRW sowie an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übermittelt. Dort könnte der Essener Vorstoß eine maßgebliche Basis für die mögliche Umsetzung gastronomischer Konzepte in der Corona-Situation in ganz Nordrhein-Westfalen sein. Erarbeitet haben das Konzept Dr. Thomas Stauder, Geschäftsführer Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG, Reinhard Schriever, Vorsitzender DEHOGA Nordrhein e.V., Kreisgruppe Essen und Alexander Brambrink, Geschäftsführer Finca Essen Gastro GmbH.

Das Konzept sieht vor, mit einer teilweisen Öffnung der Außengastronomie ab dem 4. Mai zu starten. Biergärten mit mindestens zehn Tischen müssten diese dann so anordnen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist, Tische müssten vorab reserviert und von maximal zwei Einzelpersonen oder Familien mit maximal drei Kindern besetzt werden. Verschärfte Hygieneregeln würden außerdem für die Nutzung der Toiletten, das Bezahlen sowie das Personal gelten. Erst in einem nachfolgenden Schritt könnten Lockerungen für Restaurants ohne Außengastronomie erfolgen. Einen zeitlichen Rahmen für diesen Schritt gibt das Konzept nicht vor.

"Bei allen richtigen und sinnvollen Entscheidungen der letzten Wochen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, muss es eine Perspektive für die Betriebe – genauso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben, um ein Aussterben unseres gastronomischen Lebens zu verhindern," begründet EMG-Geschäftsführer Richard Röhrhoff seine Motivation zum Schreiben des Konzepts. "An der Gastronomie hängen viele Jobs und die sind bald nur noch schwer zu retten. Verlorengegangene Einnahmen können nicht wieder reingeholt werden. Daher müssen wir jetzt Wege finden, wie eine Gastronomie unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen möglich wird."

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